DuG: Darstellen und Gestalten
Ein Hauptfach entwickelt neue Ideen

Darstellen und Gestalten – das ist doch immer nur Theater…“ Das war gestern! Nach einer umfangreichen Umgestaltung dieses Wahlpflichtfachs stehen nun neue, vielfältige und kreative Themen und Ideen wie die Erfindung eigener Spiele, das Drehen eigener Werbespots oder die Erstellung eines eigenen Hörspiels auf dem Lehrplan. Den Beginn machten die individuelle Planung und eigenständige Durchführung eines Escape Rooms für die Kinder aus der 6.Klasse. Eine kurze Erklärung: Escape Rooms sind Spiele, bei denen eine Gruppe von Leuten in einer vorgegebenen Zeit verschiedene thematisch zusammenhängende Rätsel lösen muss, um am Ende eine bestimmte Mission abzuschließen. Das kann die Befreiung aus dem Raum, die Bergung eines Schatzes, das Auffinden eines bestimmten Gegenstandes oder etwas anderes zur jeweiligen Story Passendes sein. In diesem Sinne machten sich die Schülerinnen und Schüler aus der 10.Jahrgangsstufe ans Werk und arbeiteten über mehrere Wochen hinweg an ihrer Story und den passenden Rätseln, besorgten entsprechendes Material und werkelten an der richtigen Atmosphäre. Auch technische Herausforderungen mussten dabei bewältigt werden, denn schließlich sollten die Sechstklässler beim Lösen der Räume beobachtet und an den richtigen Stellen mit Tipps aus dem Off vorwärtsgebracht werden. Die Ergebnisse waren absolut sehenswert – fantasievoll geplant, kreativ gestaltet und originell durchgeführt bereiteten die Escape Rooms den jüngeren SchülerInnen viel Freude an der Knobelei: „Wir haben uns ein bisschen schwer getan, aber es war richtig cool und gruselig!“ Dabei ist die Idee auch bei Lehrkräften und den Entwicklern selbst gut angekommen, schult sie doch Teamfähigkeit und Kreativität sowohl bei den Machern als auch bei denjenigen, die sich durch die Räume rätseln müssen. Und so motiviert und engagiert bei der Sache erlebt man die SchülerInnen außerdem auch nicht alle Tage 😉 .

Die HHG stellt aus

Von Donnerstag, 07.06.18, bis Mittwoch, 04.07.18, stellt der Wahlpflichtkurs „Darstellen und Gestalten“ der Jahrgansstufe 10 in der Sparkassenfiliale Rheinhausen seine Arbeiten zum Thema Niki de Saint Phalle aus.

Duisbuger kennen die Künstlerin von dem berühmten Brunnen „Lifesaver“ auf der Königstraße.

Wie man an den Fotos der Skulpturen un- schwer erkennen kann, haben sich die Künstler der HHG besonders von diesem Brunnen inspirieren  lassen. Alle Rheinhauser Mitbürger sind herzlich eingeladen sich diese und weitere Ausstellungsstücke in der Geschäftsstelle der Sparkasse an der Beethovenstraße 21 anzusehen.

HHG-Poetry-Slammer erproben sich im Wettbewerb

So sehen die frisch gekürten Wortkünstler der HHG aus! Am vergangenen Mittwoch nahm ein Teil des Darstellen und Gestalten Kurses aus dem 8. Jahrgang an einem Poetry Slam teil. Der Poesiewettstreit fand unter dem Motto „Himmelsworte“ im Jugendcafé der evangelischen Christusgemeinde in Duisburg-Rheinhausen statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten wochenlang an ihren selbst geschriebenen Texten gefeilt und ihre Perfor- mance verbessert. Sie traten schließlich ohne Merkzettel und mit vielschichtigen Textbei- trägen auf. Tosender Applaus belohnte ihre harte Arbeit—und ihren Mut, sich als jüngste Teilnehmergruppe einem fremden Publikum zu stellen! Nun bereitet sich die Truppe auf ihren letzten Auftritt des Schuljahres vor und lädt Sie alle ein, am DuG-Abend am Donnerstag, 22.06., dabei zu sein!             (06.06.2017)

Die Beiträge im Youtube-Kanal:

https://www.youtube.com/watch?v=M-Osn8utFHY

https://www.youtube.com/watch?v=12WGXgiHuhQ

https://www.youtube.com/watch?v=_WAUYtgWWys

Erster Poetry Slam an der HHG

Mit einfachsten Mitteln wurde gestern ein Klassenzimmer der Heinrich-Heine-Gesamt- schule zur Blackbox. Die Schülerinnen und Schüler aus dem DuG-Kurs von Herrn Koprivica und Frau Guntram hatten sich drei Wochen lang intensiv auf den Poetry Slam Workshop vorbereitet, der von Lena Schröder, Teach First Deutschland Fellow in Köln-Porz, und Iltaf Eltom, ehemalige Schülerin der HHG, angeleitet wurde. Die Schlagzeile „Ey, ist das Dein Ernst?!“ hatte die Schülergruppe vor die Herausforderung gestellt, eine Geschichte in Gedichtform zu erzählen. Diese Texte bildeten die Grundlage für die verschiedenen Sprechstrategien, die die Jugendlichen im Laufe des Vormittags ausprobierten. Intensive Kleingruppenarbeit und konstruktives Feedback halfen der Gruppe, die Performance auf die nächste Ebene zu heben, ob durch mehr Augenkontakt mit dem Publikum, gezielten Pausen im Vortrag oder mehr Variation der Stimmfarbe. Das Resultat des dreistündigen Workshops war wahrhaftig beeindruckend. Mit neuer Kreativität, Souveränität und Sprachgewandtheit stellten die Slammerinnen und Slammer ihre Texte in einem schulinternen Contest vor. Da die Texte so verschieden und die Performances so ergreifend waren, konnte die Gruppe sich trotz geheimer Wahl nicht auf einen ersten Platz einigen. Die Riesenschokolade ging also an alle!

Kleine Stars- ganz GROß

Wie in jedem Jahr präsentierten auch in diesem Juni die Kurse des Faches Darstellen und Gestalten ihr Können in den heimischen Hallen vor einem begeisterten Publikum.

Selbstverständlich war auch Lampenfieber mit dabei, aber die Spielorte in der Heinrich-Heine-Gesamtschule haben sicher mit dazu beigetragen, dass vor allem die Schauspielanfänger ihren Auftritt mit Bravour meisterten. Die Kurse des sechsten Jahrgangs konzentrierten sich mit dem Element Tanz zunächst auf Rhythmusgefühl und Körperkoordination und den mimischen Ausdruck von Gefühlen. Ein Highlight war sicherlich der Einbezug des Publikums, als es darum ging, spontan Berufe und Emotionen zu finden, die von zwei Gruppen in einem Wettbewerb kurzfristig dargestellt werden mussten. Anschließend setzen die Siebtklässler kurze Szenen auch verbal um. Dabei stellten sie gekonnt einen Zahnarztbesuch in Szenefolgen nach.

Im Jahrgang acht wurden szenische Umsetzung und Choreografie in der Abstrakten Darstellung von Kurt Tucholskys Werken kombiniert. Wie schon im letzten Jahr setzen die Schülerinnen und Schüler wieder professionell Masken zur Unterstützung ihrer darstellerischen Leistung ein.

Sozialkritischer ging es in den höheren Klassen zu. Im Jahrgang neun standen das Problem der Handynutzung und das immer aktuelle Thema des Mobbing im Vordergrund.  Die Schülerinnen und Schüler stellten eindrucksvoll zur Schau, dass durch das Leben im Netz die Wahrnehmung der Realität verschwindet und dass manchmal Mitfühlen schon der erste Stein zu einem Miteinander sein kann.

Wir hoffen, dass es allen Beteiligten gefallen hat, bedanken uns für die schöne Veranstaltung und wünschen viel Erfolg für das nächste Jahr!