Was ist eigentlich Duisburg? - Der Girls´Day bei der Stadt

Was ist eigentlich Duisburg? – Auf diese Frage hat wahrscheinlich jede/e eine ganze persönliche Antwort. Beim Girls´ Day  2014 haben zehn Mädchen der HHG eine ganz spezielle Sichtweise auf diese Frage erhalten können.

Zusammen mit drei weiteren jungen Damen vom Hildegardis-Gymnasium in der Innenstadt, besuchten wir das Zentrum für Personalentwicklung der Stadt Duisburg im Süden der Stadt. Hier wurden wir sehr freundlich von Herrn Hohl, einem Mitarbeiter des Zentrums und Mitverantwortlicher für die Ausbildung bei der Stadt, empfangen und durch den Vormittag geführt. Aus Sicht der Stadt, so erklärte er uns, ist Duisburg nämlich die Gesamtheit der Stadtteile, der Ämter und vor allem der städtischen Mitarbeiter, die in den Ämter dafür sorgen, dass eine Stadt funktioniert. Klassische Ämter der Stadt sind beispielsweise das Jugendamt, das Straßenverkehrsamt, das Bürgeramt und das Standesamt.

Die Ausbildungsberufe bei der Stadt sind ebenso vielseitig, wie die Ämter. Während man sich als Verwaltungsfachangestellte/r oft mit Rechtsvorschriften und Rechnungen beschäftigt, sind Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FMI) für die Bibliotheken der Stadt und ihre Besucher zuständig. Im Dialogmarketing, der Beschwerde- und Hilfestelle der Stadt Duisburg, ist es wichtig, auf die Probleme der Bürger/innen einzugehen und diese am PC zu verwalten. All diese Berufe sind für den sogenannten Mittleren Dienst gedacht, worauf man sich mit einem Abschluss der Sek. I bewerben kann. Herr Hohl wies noch einmal deutlich darauf hin, dass, wie auch für alle anderen Berufe vor allem in der Verwaltung gilt, sehr gute Kenntnisse in Deutsch und Mathe mitzubringen.

Für unsere Damen aus dem 11. Jahrgang bietet die Stadt nach dem Abitur einen dualen Bachelor-Studiengang an. Während man Inhalte aus dem Rechts- oder Finanzwesen, Psychologie oder Betriebswirtschaftslehre studiert, durchläuft man immer wieder Praxisphasen in den verschiedenen Ämtern der Stadt und kann so die Theorie direkt anwenden. Für jemanden, der/die sich z. B. für Jura interessiert, aber keine Anwältin oder Anwalt werden möchte, wäre dies eine echte Alternative. Die anwesenden Schülerinnen hatten daher auch einige Fragen zu den verschiedenen Inhalten des Studiums.

Nach einem abschließenden Foto und ausgestattet mit kleinen Geschenken der Stadt, nahm unser Girls´ Day dann einen sonnigen Ausgang.

 

(Bilder: Klamke)