Das Nachhilfeprojekt an der HHG

2008 erzählte mir ein befreundeter Kollege von einem Nachhilfeprojekt an seiner Schule, einem Gymnasium: „Schüler helfen Schülern“. Alle: Schüler, Eltern und Lehrer seien Gewinner. Das hat mich überzeugt.

Würde es auch an meiner Schule, einer Gesamtschule, funktionieren? Die Unterschiede: an einer Gesamtschule gibt es weit mehr Schüler, die Förderung gebrauchen können. Gibt es auch genug leistungsstarke Oberstufen-Nachhilfetutoren?

Ich stellte das Konzept der Schulleitung vor.

Ich informierte die Eltern, Schulpflegschaft, das Kollegium, stellte in den Klassen der Sekundarstufe I  das Projekt vor. Unsere Schüler/innen sollen im Unterricht lernen, Zuhause selber oder mit Freunden, Eltern, Geschwistern üben. Wenn sie darüber hinaus Hilfe brauchen, soll das Nachhilfeprojekt da sein.

 

Eltern und Schüler nahmen das Angebot an.

Ich sprach Oberstufenschüler/innen an, die Zeit, Interesse und mindestens befriedigende Noten brauchen, und 10er Schüler/innen mit mindestens guten Noten.

Ich spreche, telefoniere mit jedem von ihnen. Sie können gut abschätzen, ob sie sich das zutrauen. Und natürlich wollen und sollen sie sich etwas Geld dabei verdienen. Das Argument, dass sie die besten Fachleute für Nachhilfe sind, ist nicht von der Hand zu weisen.

Vielen Dank an die beteiligten Tutoren.

Und danke an alle, die das Projekt unterstützen.

Übrigens eine andere Gesamtschule hat Interesse an unserem Nachhilfeprojekt. Ich habe meine Unterlagen ihnen weitergereicht.   

Vielleicht wäre Heinrich Heine auch zufrieden, hat er doch mit seiner Dichtung die so genannten „einfachen Leute“ stärker machen wollen.

                                                                                  U. Juncker

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